[B] Brief von Thunfisch

Update vom 1.01

Erstens, das Wichtigste: Ist die Demo gut gelaufen? Wurden Menschen angezeigt, oder habt Ihr irgendwelchen Ärger von den Cops gekriegt? Ich würde mich zwar freuen, eine*n Genoss*in auf dem Hof morgen zu treffen, aber…!

Ich habe überhaupt niiichts von der Demo mitbekommen! Die Mitgefangenen von meiner Station auch nicht; Güls Zelle liegt komplett woanders, vlt konnte Sie etwas hören, aber ich konnte noch nicht mit Ihr reden. Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass jemensch hier drinnen etwas hören konnte – die Raketen überall waren schon laut, aber vor allem waren wir alle so heftig am schreien 😀 Vlt habt Ihr uns sogar von draussen gehört? Ich dachte irgendwann, ich konnte eine Rede hören; und danach ,,Hallo from the other side” von Adele, aber es kann auch sein, dass es von drinnen kam (es wäre eine lustige Liedauswahl für so eine Demo!!). Viele haben dieses Lied auch gehört und einige haben dazu reagiert, also kommentiert oder mitgesungen.

Die Knaststimmung war eher gut! Ich glaube nicht, dass irgendwer Ärger bekommen hat, obwohl wir stundenlang ein ordentliches Lautchaos veranstaltet haben. Von daher hatten wir sehr wenig Chancen, von der Demo zu hören… Gül hat wieder ,,Hoch die internationale Solidarität” gesungen und mind. 2-3 andere Mitgefangene (+ich) haben mitgesungen. Sonst waren die klassische ,,Juuuchuuuhu”, ,,Waaa” usw auch ziemlich beliebt =D

Ganz viele haben die Musik in der Zelle gehört und am Fenster getanzt, oder die Feuerwerke beobachtet. Ich konnte nicht so viele sehen, denn mein Fenster ist Richtung Kirche und nicht Richtung Frankfurter Allee, aber ich konnte schon ein paar schöne Raketen schauen! Nach der Lichtenbergtradition wurden einige auch auf dem Hof von einem Beamten geschossen, uns die Lautstärke noch höher gemacht hat.

Ich habe viel an Euch gedacht, die Ihr bei der Demo wart, oder auch nicht – und auch an die, die hinter anderen Gittern stehen. Es war schön, dieses Mal, von der Solidarität (und dem Feuerwerk!) hier drinnen mitzubekommen, und ich fand diesen Silvesterabend nicht so traurig – eher lustig, eigentlich. Aber ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr ein paar Soliraketen für die Gefangenen wieder selber schiessen kann Danke Euch auf jeden Fall für die Solidarität, und für diese Demo, die ich zwar nicht hören konnte, aber sicherlich schon fühlen!

Ganz viele solidarische Grüße; und bis ganz bald!

Thunfisch

[B] Bericht zu den Knastprotesten an Silvester

Unter dem Motto „Gegen Gefängnisse und eine Gesellschaft, die sie benötigt!“ sind auch dieses Jahr wieder mehrere hundert Menschen vor die Berliner Knäste gezogen. Sie setzten ein Zeichen der Solidarität mit den 4129 Menschen, die momentan in Berlin vom Staat gefangen gehalten werden.

Schon am Nachmittag des 31. Dezembers kamen ca. 130 Menschen zur Kundgebung vorm Knast in Moabit, dem mit 971 Haftplätzen größten Knast der Stadt.

Neben Grußbotschaften von Thomas Meyer-Falk, Gülaferit Ünsal und der zur Zeit in Aachen einsitzenden anarchistischen Gefährtin wurden auch Redebeiträge der Soligruppe für Aaron, Balu und Thunfisch, der Roten Hilfe, kiralina, dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen, sowie dem Free-Mumia Bündnis verlesen.

Die Stimmung war entspannt, trotz massiver Vorkontrollen der Bullen. Die entblödeten sich auch nicht, die Kundgebung allen ernstes zur einzigen feuerwerkfreien Zone in Berlin zu erklären. Spitze der Dreistigkeit, war dass zu Beginn der Kundgebung ein Bulle mit Maschinenpistole mitten zwischen den Kundgebungsteilnehmer*innen rummackerte. Nach einer Intervention mehrerer Leute zog dieser dann doch ab.

Es wurden viele Parolen gerufen und eine Blechbläsergruppe gab ein spontanes Konzert. All das wurde von den Gefangenen im Knast enthusiastisch begrüßt, die durch Winken und Klopfen ihre Freude zum Ausdruck brachten und auch in die ein oder andere Parole einstimmten.

Am Ende gab es dann noch eine spontane Demo, mit den verbliebenen 50 Leuten, die nochmal eine Runde um den Knast machte und dann zurück zum U-Bahnhof Turmstraße zog.

Abends ging es dann an der Frankfurter Allee weiter. Nach einer Auftaktkundgebung, während der Aufruf zur Demo und die Grußbotschaften der Gefangenen verlesen wurden, setzten sich der ca. 250 Personen starke Aufzug in Bewegung und wuchs dann schnell auf ca. 500 Leute an.

Auf dem Weg zur JVA Lichtenberg wurden laut Parolen gerufen und am Rande der Demonstration Flyer verteilt. Die JVA Lichtenberg ist nach der Schließung der JVA Pankow einer von drei Frauenknästen in Berlin und mit 136 Prozent überbelegt. Momentan sitzen dort unter anderem Gülaferit Ünsal und Thunfisch ein.

Vor dem Knast angekommen gab es dann eine Zwischenkundgebung auf der nochmal die Grußbotschaften verlesen wurden und Musikwünsche von Gefangenen abgespielt wurden. Überraschenderweise war dort dann Gülaferit Ünsal am Telefon, die allen Anwesenden ein frohes Neues Jahr wünschte.

Um Mitternacht wurde dann laut vor dem Knast Silvester gefeiert. Die Polizei war sich dabei nicht zu schade, damit zu drohen die Demo aufzulösen, weil Feuerwerk gezündet wurde, während um die Demo herum Anwohner*innen ein Feuerwerksinferno veranstalteten. Menschen die die Demo verlassen wollten, wurden von sichtlich schlecht gelaunten Bullen zurück geschubst.

Leider war wegen der Architektur des Knastes in Lichtenberg nicht zu erkennen, ob und wie die Gefangenen die Demonstration mitbekamen.

Nach der Kundgebung lief die Demonstration noch einmal Parolen rufend um den Knast und wurde dann am Rodeliusplatz beendet, worauf sich die Teilnehmer*innen schnell verstreuten. Die Polizei hatte zwar deutlich sichtbar vor noch einige Menschen festzunehmen, soweit wir wissen haben sie aber niemanden erwischt.

Falls ihr erwischt wurdet, Festnahmen beobachtet habt, oder im Nachgang Repression erfahrt, meldet euch beim Ermittlungsausschuss oder der Roten Hilfe Berlin.

 

Artikel von hier

[B] 4. Feb.: Party für Thunfisch, Aaron und Balu

Soliparty gegen Repression
Solidarität mit Thunfisch, Aaron und Balu

4. Feb. 2017 | 21.00 Uhr | Lauschangriff | Rigaer Str. 103

DJ*anes:
Team Mutti Cool (Trash)
Don (all time favorites)
Paffen Sport (Hip Hop)

2016 gab es mehrere Angriffe der Berliner Polizei gegen das linke Friedrichshainer Hausprojekt Rigaer 94. Um die Schikanen gegen die Hausbewohner*innen umsetzen zu können, ermutigten die Cops den »neuen Eigentümer« des Hauses eine Teilräumung zu veranlassen. Um vor den Berlin-Wahlen zu punkten setzte die CDU auf ihr Kernthema »Innere Sicherheit« und der damalige CDU-Innensenator Henkel erklärte das Thema Rigaer Straße zur Chefsache. Es folgte ein mehrmonatiger Polizei-Belagerungszustand im Nordkiez. Als Reaktion darauf fand am 9. Juli 2016 eine Großdemo statt, deren Teilnehmer*innen sich zum Teil aktiv gegen Polizeischikanen zur Wehr setzten. Nach der Demo zerrten die Ermittlungsbehörden Demoteilnehmer*innen vor Gericht. Betroffen sind u.a. die Gefährt*Innen »Aaron« und »Balu« und »Thunfisch«. »Thunfisch« sitzt derzeit im Frauenknast Lichtenberg ein. Die Verfahren kosten Geld. Kommt darum zur Soliparty und spendet.

Veranstalter*innen:
Rote Hilfe Berlin e.V. | berlin.rote-hilfe.de

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Neues Material!

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Hey ihr alle!

Nach vermehrter Kritik an dem Spitznamen, der wohl allgemeine Verwirrung auszulösen scheint gibt es nun ein neues Plakat – das klar machen soll: Nein, es handelt sich hier nicht um eine Tierbefreiungskampagne (wobei wir eine solche in keinster Weise nicht unterstützenswert fänden). Die Änderungen sind minimal und der Name wurde nicht geändert – hoffentlich werden trotzdem einige Missverständnisse beseitigt.

Das neue Plakat so wie einen neuen Flyer und das ganze im Stickerformat findet ihr unter: https://freethunfisch.blackblogs.org/material

Außerdem gibt es ab dieser Woche auch Solimaterial zum versenden – wollt ihr also einige Plakate, Sticker und Flyer für den lokalen Infoladen oder für einen Spaziergang schreibt uns an: thunfisch@systemli.org

[B] Silvester zum Knast

199799Wenn ihr Silvester zufällig in Berlin seid, zeigt euch solidarisch und kommt zu der Kundgebung um 17 Uhr vor der JVA Moabit (Alt-Moabit/Carl-von-Ossietzky-Park) und um 22:30 Uhr zur Demo zur JVA Lichtenberg, Treffpunkt am BHF Frankfurter Allee.

2016 sind unsere Genoss*innen Aaron und Balu, die mittlerweile wieder draussen sind, sowie Thunfisch in den Knast gewandert, weil sie sich in Berlin gegen  die Bullen- Belagerung des Friedrichshainer Nordkiezes wehrten und die stadtweiten Kämpfe gegen Gentrifizierung, Vertreibung und Verdrängung unterstützten.

Thunfisch befindet sich seit dem 29.11.2016 in Untersuchungshaft in der JVA Lichtenberg. Sie wurde auf offener Straße verhaftet und kam über die Knäste Bielefeld-Brackwede und Hannover nach Berlin. Da ihre erste Haftprüfung negativ ausgefallen ist, muss sie Weihnachten und Silvester im Knast verbringen.
In der JVA Lichtenberg sitzt seit 2013 auch Gülaferit Ünsal ein, wegen ihrer vermeintlichen Mitgliedschaft in der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) nach dem Terrorparagraphen 129b zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, weil sie angeblich Spenden gesammelt und Schulungen organisiert hat.
In der JVA Moabit sind auch seit 2016  Ali und Cem, denen vorgeworfen wird Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu sein und die Busreisen zu Demos, Veranstaltungen und Kundgebungen organisiert haben sollen.  Mit anderen Worten, sitzen sie alle hier in Berlin im Knast weil sie sich auf die eine oder andere Art und Weise gegen die herrschenden Verhältnisse aufgelehnt haben.

Lasst uns deswegen am 31. Dezember gemeinsam in Solidarität mit Thunfisch, Gülaferit, Ali, Cem, den 4129 Berliner Gefangenen und allen Gefangenen weltweit ein Zeichen setzen! Solange unsere Freund*innen und Genoss*innen im Knast sind, werden wir nicht still bleiben! Organisiert Widerstand gegen Knäste und die kapitalistische Gesellschaft, die sie benötigt.

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN!

17:00 Kundgebung vor der JVA Moabit (Alt-Moabit/Carl-von-Ossietzky-Park)

22:30 Demo zur JVA Lichtenberg, Treffpunkt am BHF Frankfurter Allee

mehr Infos: hier

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Wenn ihr nicht in Berlin seid, kein Problem, es gibt leider in vielen Städten Knäste.

Zeigt euch solidarisch mit den Gefangenen, ob in Freiburg, Münster, Köln, Gotha oder anderen Städten!

[B] Erfolgreiches Konzert vor der JVA für Frauen

Gestern am 21.12.2016 ab 18 Uhr versammelten sich vor der Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen (Lichtenberg, Alfredstraße 11) in der Kälte viele Menschen um den Klängen der „Anti-Knast-Tour“ zu lauschen.

Bei dem Konzert und den Redebeiträgen ab 19 Uhr waren zu Höchstzeiten über 40 Leute da. Anwohner*Innen solidarisierten sich spontan und gesellten sich dazu und machten teilweise selber Musik mit. Die Musikalische Kundgebung wurde auf der Alfredstraße abgehalten, wofür diese abgesperrt wurde. Mit ungefähr 44 Leuten waren wir zwar nicht die „Größte“ Kundgebung bei der Prisontour, dafür aber einer der größeren und das obwohl zeitgleich viele Naziaufmärsche und deren Gegenprotesten in der Stadt waren und viele andere Sachen gleichzetig passierten und zu Anti-Knast-Sachen meistens eh nicht so viele Menschen kommen.

Die Polizei machte bei der Kundgebung zwar „Vorkontrollen“ und hat Prisontour-Plakate ohne Impressum verboten, hielt sich aber sonst zurück. Obwohl Sie die Abstrahlrichtung und Lautstärke kritiserten und das dann leicht verändert wurde, war es doch ziemlich laut. Die Musik war sehr gut und Knastbezogen und angeblich sehr weit und auf der anderen Seite des Knastes, in der Magdalenenstraße, gut zu hören.

3 Gefangene aus einem anderen Knast die dort besungen und thematisiert wurden, wurden gestern rausgelassen, was gut ist und Freude bereitete. Das Programm der verschiedenen Musiker*Innen und den Redebeiträgen ging ca eine Stunde. Die meisten Teilnehmer*Innen tanzten zur Musik-

Ab zirka 20 Uhr, nach dem Kundgebungsteil, fand dann mit den verbliebenen 20 Leuten noch eine Knastumrundung statt. Mit lauten Sprechchören und ohne Transparente zogen wir um die JVA, blieben kurz in der Magdalenenstraße vor der JVA stehen, gingen über Rodeliusplatz zur Alfredstraße und beendeten ca viertel Neun in Front der Zentralstelle der JVA-Lichtenberg die Demonstration wieder.

Danach ging es noch zum Solikonzert mit Küfa in die Kadterschmiede.

siehe auch: http://soligruppeguelaferituensal.blogsport.de/

[B] Prison-Tour

siehe: https://linksunten.indymedia.org/de/node/199296

Kundgebung mit Konzert und Demo vorm Frauen-Knast in Berlin-Lichtenberg (Hauptanstalt).

JVA für Frauen: Es gibt laute Musik um den Leuten drinnen einen netten Abend zu machen und ein Zeichen der Solidarität über die Mauern zu schicken.

Es sollen damit die unterstützt werden, die keine Möglichkeit auf Selbstbestimmung und freie Bewegung haben und die jede Solidarität brauchen, in einer Gesellschaft, die diesen Scheiß nicht nur zulässt, sondern die Betroffenen auch noch diffamiert und beschimpft.

Es ist außerdem ein kleiner Umzug um den Knast geplant. Dort sitzt zur Zeit Thunfisch, die auf der „Kiez-Demo gegen Verdrängung“ in Berlin-Friedrichshain festgenommen, wurde und seit dem 21.11. wieder in U-Haft ist und Gülaferit Ünsal wegen einer Verurteilung nach dem Terrorparagrafen § 129 b StGB zu 6 ½ Jahren Haft verurteilt wurde.

Kommt vorbei, seid laut, zeigt Eure Solidarität!

JVA für Frauen, Alfredstraße 11 (U5 Magdalenenstr.).

Thunfisch bleibt in Untersuchungshaft

Nach nun fast vier Wochen Untersuchungshaft fand heute am Freitag den 16.12.2016 die erste Haftprüfung von Thunfisch statt. Thunfisch wird weiterhin in Untersuchungshaft gehalten!

Nachdem der erste anberaumte Termin am 13.12. aufgrund eines richterlichen Wechsels abgesagt wurde. Denn mit Veröffentlichung der Anklageschrift in letzter Sekunde wechselte die Zuständigkeit vom Ermittlungsrichter zum Amtsrichter.

In unseren Augen handelt es sich hierbei schon um eine Vorverurteilung von Seiten des Richters. Schließlich musste der Richter aufgrunde der Aktenlage entscheiden, ob von einer Verurteilung auszugehen ist. Dies war auch im Fall von Aaron und Balu so. Auch hier sind die Haftgründe erneut lächerlich und doch müssen wir alle uns ernsthaft damit auseinandersetzen, was das bedeutet.

Denn bei allen drei wurde unter anderem angeführt, dass sie „Kontakte zur linken Szene“ haben und gerade auch die Soligruppenarbeit zeigt, dass Strukturen hinter ihnen stehen. Dies würde ein Abtauchen in die Illegalität wahrscheinlich machen. Das heißt: Mit dieser Begründung kann jederzeit jede_r anarchistische und linke Aktivist_in für jeden Scheiß in U-Haft genommen werden! Denn auf wen mit einem halbwegs solidarischen Umfeld trifft diese Beschreibung denn nicht zu? Es wird nochmal deutlich wie hoch der Ermittlungs und Verrurteilunsgeifer zu sein scheint. Außerdem zeigt sich wie sehr das Gericht, das Berliner LKA und die Staatsanwaltschaft vertreten durch Sadri-Herzog darauf abzielen so schnell und hart wie nur möglich zu verurteilen.

Wie lange es dauern wird bis ein neuer Haftprüfungstermin anberaumt wird, können wir aktuell noch nicht sagen, was wir jedoch sagen können ist das es an uns allen liegt Thunfisch zu zeigen das sie nicht alleine und vergessen ist! Sie sitzt in der JVA Lichtenberg. Schreibt ihr, oder sprengt gleich Löcher in die Mauer:

744/16/0 (Buchnummer als Ersatz für Name)
JVA für Frauen, Hauptanstalt Lichtenberg
Alfredstr. 11
10365 Berlin

als Absendeadresse könnt ihr angeben:
Infoladen Daneben
z. H. XYZ
Liebigstraße.34
10247 Berlin

Wenn ihr Thunfisch schreibt, denkt daran Briefmarken mitzuschicken. Es hieß, dass ab nächstem Jahr keine Briefmarken mehr mitgeschickt werden können. Also nutzt die verbleibenden Tage des Jahres und schreibt Thunfisch. Bis zu 10 Briefmarken kommen zu ihr durch.

[MS]: Zauberhafte Grüße an Thunfisch

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Heute haben wir uns getroffen um für die gefangene Gefährtin Thunfisch ein Foto aufzunehmen und ihr unsere herzlichsten Grüße zu senden…

„Wir denken an dich und hoffen, dass du schon bald wieder auf freiem Fuß bist und bei uns sein kannst. Auch wenn es nur ein kleiner Trost ist wünschen wir dir viel Kraft und Mut für die kommenden Tage.“

 

Haftprüfung verschoben

Der Termin der Haftprüfung wurde, aufgrund eines richterlichen Wechsels – bis auf weiteres – abgesagt. Obwohl die Überprüfung der Recht- und Verhältnismäßigkeit der U-Haft, innerhalb von 2 Wochen stattfinden soll. Wieder einmal zeigt sich der politische Charakter der Inhaftierung von Thunfisch, die nun beinahe 3 Wochen inhaftiert ist. Dabei zeigt die Justiz, dass sie sich nicht einmal selbst an die Regeln und Gesetze halten wird, deren Schutz sie doch immer so vehement fordert.

Über einen neuen Termin werden wir hier informieren! Also haltet die Augen und Ohren offen und zeigt euch – wie auch immer – solidarisch!