[MS] Leila Akinyi: „Morgenkämpfer Tour 2017“ und Queerparty am 13.05.

Alle Einnahmen aus dem Getränkeverkauf gehen an die Soliarbeit für Thunfisch & Balu

*Ort: Baracke*

Um 19:00 Uhr startet der Auftritt von Aminta. Ruhige Singer-Songwriter Musik, zum Teil ein bisschen melancholisch. Aminta kommt aus Münster und hat bereits im Alter von 14 Jahren gemeinsam mit einer guten Freundin begonnen, Musik zu machen. Ihre Lieder stellt sie u.a. auf Youtube hoch (Channel: singingnoone).

Ab 20:00 Uhr: Konzert von Leila Akinyi! Sängerin, Rapperin und Songwriterin aus Köln. Leila Akinyis EP „Afro Spartana“ gibt’s zum Probehören z.B. auf der Seite ihres Labels Melting Pot Music.

„Wer hat Angst vor der schwarzen Frau? Mit ihrer Single „Afro Spartana“ hat die Sängerin und Rapperin Leila Akinyi ein ebenso lautes wie selbstbewusstes Ausrufezeichen gesetzt, das weit über die Hip-Hop-Szene hinaus Gehör gefunden hat. Dass sie die Vorschusslorbeeren verdient hat, beweist sie nun mit der „Afro Spartana EP“.
Singen gelernt hat Akinyi im Gospel-Chor, doch ihre Attitude ist Hip-Hop. Geboren in Mombasa und aufgewachsen in Köln, verbindet sie in ihrer Musik Hip-Hop, Soul und Afro-Pop wie es niemand vor ihr gemacht hat. Leila Akinyi hat nicht nur die Stimme und das Charisma, sie hat auch Haltung und Message. Und sie schreibt Songs, die bewegen und berühren.“
(Melting Pot Music)

„Mit zwei EPs, sieben Video Singles und über 30 Auftritten (u.a. mit Megaloh, MoTrip, Chima Ede, Akua Naru oder Amewu) hat sich Leila Akinyi eine starke Fanbase erspielt und zeigt jedes Mal auf Neue warum man sie ohne Übertreibung Ausnahmekünstlerin nennen darf.“
(https://www.eventim.de/leila-akinyi)

Leila Akinyis Musikvideos findet ihr auch auf youtube, z.B. hier.

Eintrit: 5-10 €

***

Und ab 22:00 Uhr: Queerparty! * Eintritt gegen Spende *
DJ_anes Mayday (Hip Hop, Trap) und A trashical rrriotcat (Trash, Pop, Punk) legen für euch auf der Afterparty auf. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf fließen vollständig in die Soliarbeit für Thunfisch und Balu. Gegen die repressionspolitisch motivierten Urteile soll außerdem Berufung eingelegt werden, wofür (nach Deckung der vorherigen Prozesskosten) Geld gesammelt wird. Staat und Staatsanwaltschaft haben sicher nicht das letzte Wort!

Mehr Infos (auch zu Spendenmöglichkeiten, falls ihr es nicht zur Party schafft) findet ihr z.B. hier:

Spenden

Geheimtipp, nur so lange das Essen reicht: Leckerste KüfA (=Küche für Alle) vom exzellenten Koch-Kollektiv „Pfannenwende“ – gegen Spende. Essen gibt es ab 18:00 Uhr, ehrlich gesagt rechnen wir damit, dass bis zum Partybeginn alles verputzt wurde ; ) Also kommt frühzeitig rum, wir freuen uns auf euch!

[MS] Underwater Underground – Soliabend am 22.04.

@ Baracke
19:30 leckere KüfA mit Pfannenwende
20:30 Filmvorführung „Criminal Queers“
22:00 Soliparty für Balu & Thunfisch

*english below*

Hallo alle zusammen

Wir starten diesmal in unseren Soliabend mit leckerstem Essen von Pfannenwende und dem Film Criminal Queers von Chris E. Vargas und Eric Stanley.
Criminal Queers visualiert radikale Trans/Queer Kämpfe gegen das Gefängnissystem. In trashiger Ästhetik zeigen Yoshi, Joy, Susan und Lucy was alles passieren kann, wenn Perücken und Metallfeilen zu trans-formativen Werk-zeugen werden. Den Trailer findet ihr hier: http://www.chrisevargas.com/criminal-queers/

* als Kinoabend-Snacks gibts Popcorn und Chips mit Dip *

Weiter gehts dann später wie gewohnt mit fetter Musik von den DJ_anes Mayday (Hip Hop), Taler (HipHop, D’n’B) und AVN (House, Techno).

Es wird wieder einen Cocktailstand geben, diesmal mit einer Auswahl an leckeren Meeresshakes. Auch ein paar Zines und anderen Kram schmeißen wir in die letzten freien Ecken, um bei abwesender Tanzlust oder einer kurzen Pause auch Sofabeschäftigung zu haben.

Der Anlass ist immernoch derselbe. Balu und Thunfisch mögen verurteilt sein, immense Kosten sind aber noch zu decken. Wir klimpern mit den Spendendosen und hoffen, dass ihr ordentlich Kohle übrig habt! Ganz im Sinne des Anlasses (be)grüßen wir alle die nach Berlin zur 3. Kiezdemo gegen Verdrängung gefahren sind und Abends entspannen wollen, genau wie die Leute, die alles gegeben haben um den AFD-Parteitag in Köln zu verhindern!

Kommt vorbei und taucht mit uns ab!

Ab 19:30 Uhr in der Baracke, Scharnhorststr. 100.

Eintritt und Essen gegen Spende

P.S.: An dem Abend wird es ein Awareness-Team geben. Wenn ihr uns Bedürfnisse oder/und Erwartungen mitteilen wollt, schreibt uns gerne eine E-Mail.

———————————————————

@ Baracke
7.30 pm Tasty food with Pfannenwende
8.30 pm Film screening „Criminal Queers“
10 pm Party in solidarity with Balu & Thunfisch

Hey everbody

This time we’ll start off our solidarity evening with Pfannenwendes delicious food the movie Criminal Queers by Chris E. Vargas and Eric Stanley.
Criminal Queers visualizes a radical trans/queer struggle against the prison industrial complex . Follow Yoshi, Joy, Susan and Lucy in trashy aesthetics, in their quest to make wigs and metal files tools for
transformation. Have a look at the trailer: http://www.chrisevargas.com/criminal-queers/

* cinema snacks like popcorn and crisps with dip will be also available *

After that at 22:00 o‘ clock we’ll continue as usual with fat beats from DJ_anes Mayday (Hip Hop), Taler (HipHop, D’n’B) & AVN (House, Techno).

There will be a cocktail bar, this time with yummy ocean shakes. We’ll throw some zines in the mix, for dance breaks or general hangout mood.

The occasion is as usual: raising money for Thunfisch & Balu. Even though they’ve already been sentenced, they still have shit tons of money to cover. Therefore we’ll hope you good amounts of money left, as we clinker with the donation box. We want to especially welcome people
that went to Berlin for the 3. Kiezdemo gegen Verdrängung, or people that tried their best to stop the AFD-Parteitag in Köln.

We’d love to see and go plunging with you!
Join us at 7.30 pm in the Baracke, Scharnhorstr. 100.

Entry and food fee: donation

P.S.: There will be an awareness-team present that evening. If you like to share needs or/and expectations, fell free to write us an e-mail.

Thunfisch: Erklärungsversuch n.38472 – Ende Januar 2017

*ausgrunde mancher Privilegien die ich habe und noch nicht richtig
bearbeitet habe, kann es sein, dass ich in diesem Text viele Situations
misachte oder Sachen etwa rücksichtlos, verletztend formuliere. Dafür
bitte ich euch ehrlich um Entschuldigung. Ihr konnt sowas gerne per
Brief oder Email melden, wenn ihr wollt.*
*Deutsch ist nicht meine Erstesprache : es kann also sein, dass es zu
ungewöhnlichen Ausdrücksformen und/oder komischem Satzbau kommt. Dafür
bitte ich überhaupt nicht um Entschuldigung, ich sage nur Bescheid.*

Ihr liebe,
Ich habe ganz lange überlegt und habe mich dafür entschieden, in dieser
„Erklärung“ kein Wort zur „Sache“ noch zum Prozess zu schenken. Die
Situation ist schon schwierig genug, ohne dass ich sie durch meine
eigene Aussagen noch schwieriger machen müsste. Meine Überzeugungen und
meine Solidarität zur Rigaer Str. 94 und zu den Kämpfen, die wir alle
gemeinsam führen, haben nichts damit zu tun – aber wieso fühle ich mich
überhaupt verpflichtet, mich zu rechtfertigen?
Ich möchte nur mal erzählen, wie es so ist, im Knast zu sitzen. Da bin
ich auf kein Fall die erste = für eine ausführlichere, präzisere,
langfristigere Analyse des Alltags in den JVA Pankow und Lichtenberg
empfehle ich euch die Texte von Gülaferit Ünsal
(soligruppeguelaferituensal.blogsport.de). Ich für meinen Teil würde nur
sagen, der Knast bricht jeden Tag meinen Herzen und empört mich immer
mehr. Nicht, dass es mir so schlecht gänge; vor allem weil so viele
wunderbare Menschen – Gefährt*Innen, Freund*Innen, Familie unter anderen
– mich unterstützen, mir helfen, schicken mir Zines, Zeitungen, Bücher
und jede Menge Post, in dem sie (..ihr!) mich ermutigen, trösten,
beraten, mich zum lachen bringen und manchmal auch zum weinen.
Es ist mir klar, warum ich hier sitze und was die Staatsbeamt*Innen von
mir wollen, was sie in mir straffen wollen – ich schreibe „von mir“ und
„in mir“, aber ich könnte auch „von uns“ und „in uns“ schreiben, denn
ich sitze hier stellvertretend für uns alle (dieses „uns“ hat zwar keine
feste Grenze, aber es hat schon was mit Freiräume und Kämpfe gegen
Herrschaften und Autoritäten zu tun). Wie viele von euch haben mir schon
geschrieben, dass ich nicht alleine bin – und es tut jedes mal so gut,
es zu lesen !
Das ist der erste Grund, wieso es mir OK geht. Der Zweite liegt an
meinen sozialen Privilegien, also dass ich lesen und schreiben kann und
dass ich vorher schon genug Freizeit hatte, um Hobbies zu haben, die ich
hier weitermachen kann.
Aber diese zwei Gründe sind selten.
Viele wissen es bereits: die strukturellen Diskriminierungen lassen sich
nicht von Mauern und Stacheldraht fernhalten. Im Gegenteil: die
Diskriminierungen, die die Menschen draussen erlebten, gehen hier zum
quadrat. Die „eikalten Täter*Innen“ sind extrem selten: meistens sitzen
Gefangene wegen Taten (kleine Delikte wie „schwere Taten“) die aus
Erpressung, Gewalt, Zwang, psychische Instabilität, Lebensbedarf,
Manipulation u.a. begangen wurden. Und diese Ursachen haben meistens –
Überraschung ! – etwas mit strukturellen Diskriminierungen zu tun, und
bauen häufig krasse Traumas. Aber ich will hier auf kein fall meine
Mitgefangene weiteranalysieren, sondern den Knast und einige seiner
Mechanismen.
Wer aufgrund der personnelen Geschichte oder der Erst(en)sprache(n)
deutsch nicht lesen und/oder schreiben kann, ist schlecht dran. Alle
Bitten, Anmeldungen und Beschwerden müssen nämlich durch schriftliche
Anträge laufen. Den Betroffenen bleibt es also nur, den Mitgefangenen zu
vertrauen …
Und wer kein deutsch kann, ist den Mitgefangenen und den Beamt*Innen
komplet ausgeliefert. Wenn sie kein Bock haben, dann werden die, die
kein deutsch können, von jeglicher Kommunikation ausgeschlossen. Im
Knast gibt es nämlich keine*n feste*n Dolmetscher*In. Es ist manchmal
praktisch unmöglich, die*n eigene*n Pflichtverteidiger*In zu
kontaktieren um sie*ihn zu beten, mit einer*m Dolmetscher*In vorbei zu
kommen.
Die Unterhaltungsmöglichkeiten sind auch deutlich weniger: alle
verfügbare TV Sender sind deutsch- oder französichsprachig, und das
fremdsprachige Bücherangebot ist sehr niedrig: in der ganzen JVA
Lichtenberg gibt es zB nur ein Buch auf rumänischen. Da denkt mensch
sich natürlich : es ist mir todeslangweilig, ich möchte gerne arbeiten.
Wieder Pech gehabt: die Gefangene, die einen deutschen Pass haben, haben
Vorfahrt vor den Anderen [das wurde mir bloß von Beamt*Innen gesagt, ich
konnte noch keine Quelle finden].
Dann bleibt nicht vieles übrig, ausser die ganze Zeit im Bett zu
bleiben – und dafür wird mensch noch kritiziert mit rassistischen
und/oder klassistischen Kommentaren.
Das ist ein Beispiel, das ich häufig beobachte, und eins unter vielen
anderen. Die Menschen mit Behinderungen, für ihren Teil, werden
unsichtbar gemacht. Nicht mal der Hof ist barrierefrei, und die Zellen
auch nicht. Ich habe noch nichts gesehen, was für Menschen mit
Behinderungen gedacht wurde: sei es Bücher in Brailleschrift oder
niedrigere Hausalarm oder Notrufdruck für kleinwüchsigen Menschen.
Sogar die Verteilungstruktur stinkt. Menschen werden unverschämt in
Schuppladen gestellt : „Männer“/“Frauen“, „Drogenabhängige“,
„Zigeunerinnen“,usw, und deine Etikette, bzw in welcher Zelle, in
welchem Flur und in welchem Knast du sitzst, bestimmt wie andere
Menschen glauben, sie sollen dich behandeln und einschätzen.
Noch dazu kommt, dass viele Gefangene so allein sind. Selbst die, die
ein großes Sozialumfeld hatten, verlieren es im Laufe der Jahren,
Monaten, Wochen. Die abschreckende, trennende Kraft des Knast wirkt
prima, und so verlieren die Gefangene Jobs, Wohnungen, Kinder, Projekte,
Haustiere; was manchmal nicht passieren würde, wenn sie nur noch 1
solidarisierten, unterstützenden Mensch draussen hätten.
Und genau diese Persone schliessen wir auch noch aus, wenn wie „Freiheit
für alle POLITISCHE Gefangene“ singen. Natürlich ist die Solidarität mit
den Gefährt*Innen etwas besonders, weil wir stellvertretend für alle
drinnen sitzen. Ich wünschte mir nur, dass ich nie wieder „ACH JA? Und
was machst du mit den Killern und den Pedophilien??“ höre wenn ich
„Freiheit für alle Gefangene“ singe. Als ob diese Menschen, die
„Killer*Innen“ und die „Pedophilien“ es „verdient“ hätten, dass der
Knast die von ihnen erlebten Diskriminierungen und Traumas vergrößt und
katalysiert. Egal, was für eine Tat begangen wurde und wie graumsam wir
sie finden : Grausamkeit ist keine Antwort zu Grausamkeit, und
Diskriminierungen sind keine Strafe noch keine Lösung, sondern die
stärkste Waffe des Staates, wenn nicht der Staat selber.
Unmenschlichkeit und Diskriminierungen sind was wir jeden Tag bekämpfen,
und was der Knast verkörpert – egal wie viele Menschen die*r Gefangene
gebrochen, mishandelt, ermordert hat.
Was ich persönlich am gruseligste finde, ist dass kein Mensch scheint,
„Schuld“ daran zu sein. Sogar manche Wärter*Innen geben sich Mühe,
Gerechtigkeit und Wohlfühlen für alle herrschen zu lassen – was nicht
funktionnieren kann. Die Situation wird erträglicher, aber die
Grundprobleme bleiben fest. Das macht eins deutlich : dass die
Diskriminierungen und Schaden im Haft so hoch sind liegt also nicht an
den Bedingungen, sondern an dem gesammten Knastsystem. Die reformativen,
moderierten „Lösungen“ fallen also aus: NEIN, sogar mit allem modernen
Komfort, Inhaftierung bleibt Entführung, Haft Einsperrung, d.h. eine
Verletztung der Grundrechten und -bedürfnisse des Wesens und einer
eckelhaften Versuch, die zu verstecken, die der Staat schon gebrochen
hat, und die zu brechen, die noch widerstandsfähig sind. Also scheiß auf
Kompromisse : Knäste gehören bis zur letzten Zelle abgerissen, und zwar
sofort.
In diesem Sinne: ganz viele liebe, dankbare Grüße an euch, die mich
liest; besondere Glückswünsche an Hodei, Siao, „Kim Neuland“, Tim H.,
Lianne Zwanenberg und allen, „politisch“ oder nicht, deren Namen wir
vielleicht nicht kennen, die befreit und/oder freigesprochen wurden; und
solidarische Grüße an allen Gefangenen und an allen Gefährt*Innen.
Ich kann nicht warten, euch in Freiheit wieder zu sehen.
Love & Rage,

Thunfisch

[B] Urteil im Prozess gegen Thunfisch gesprochen

Am Freitag, den 17.03. fand der vierte und letzte Prozesstag gegen unsere Komplizin Thunfisch statt.

Sie wurde zu 7 Monaten und 1 Woche wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand verurteilt. Die Strafe wird auf 2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Die Absurditäten des Prozesses gipfelten in dem Plädoyer der Staatsanwältin Sadri-Herzog, die sich lang und breit über die Demo ausließ, die sie als staatsfeindlich, gewalttätig und polizeifeindlich beschrieb und dann mit Tränen in den Augen darüber sprach, dass Polizist*innen ja auch nur Menschen seien.

Obwohl alle so unfassbar gerührt waren, ist sogar den Richtern nicht entgangen, dass sie nicht wirklich viel zur Sache gesagt hatte. Scheint sie wohl nicht nötig zu haben.

Die Verteidigung entlarvte den Prozess als eine Ansammlung von Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen.

Die Richter und Schöff*innen verurteilten sie trotzdem in allen Punkten, auch wenn aus dem schweren Landfriedensbruch ein einfacher wurde.

Das Urteil ist in 1 Woche rechtskräftig, wenn keine Berufung eingelegt wird.

Ein ausführlicher Prozessbericht folgt in den nächsten Tagen.

Vorbei ist das ganze jedoch noch lange nicht. Eure Solidarität ist weiterhin gefragt!

Auf Thunfisch kommen nun die Prozess- und Anwält*innenkosten zu. Organisiert gerne Soliparties, -tresen, oder Infoveranstaltungen, zu denen wir gerne kommen!

Der Kampf gegen Gentrifizierung ist auch noch nicht gewonnen. In Berlin und anderen Städten gibt es noch viel zu tun. Werdet aktiv und lasst euch nicht erwischen 😉

(B) 17.3. Soliabend für Thunfisch und Schubi

Infoveranstaltung und Soliparty

17.3.2016 // 20:00 Uhr // Kadterschmiede (Rigaer 94)

„Dancing with hate in my eyes“. Super-Soli-Sause für Thunfisch und Schubi. Thunfisch wurde am 10.2. aus der U-Haft entlassen, aktuell läuft ihr Prozess. Schubi wurde im August 2016 zu 4 Jahren und 5 Monaten Knast verurteilt. Zur Zeit prüft der Bundesgerichtshof die Revisionszulassung. Die bisherigen Verfahrenskosten gehen in die zig-tausende.

20.00 Uhr Infoveranstaltung zu den Prozessen gegen Thunfisch und Schubi.
Ab 22.00 Uhr tanzen zu Trash und Trap mit Trap de la Tourette (fette bootyshake HipHop, Trap Beats), Krachkind (auf die Fresse Trap, Dubstep, Bassmusic) und tba. Plus Cocktails und Deko.

Eintritt: Spende.

[B] Aufruf: Unterstützt Thunfisch beim 4. Prozesstag!

Der nächste Prozesstag gegen Thunfisch ist am Freitag, den 17.03.2017 und wahrscheinlich der letzte.

Thunfisch freut sich über alle, die sich solidarisch zeigen und zu den Prozessen kommen!

Das Ganze findet um 9 Uhr  im Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91, Berlin statt. Wahrscheinlich wieder Raum 101.

Es gibt leider nur 20 Sitzplätze für Zuschauende, aber da es wahrscheinlich ein eher langer Tag wird (9- 16 Uhr) können wir auch rotieren, falls es nicht alle auf einmal reinschaffen.

*Infos zur Prozessbeobachtung*

Grundsätzlich hat es keine Konsequenzen, sich einen Prozess anzusehen. Trotzdem wollen wir euch darauf hinweisen, dass eure Personalausweise kopiert werden und wahrscheinlich überprüft wird, ob ihr beispielsweise offene Haftstrafen habt.
Es gibt Sicherheitskontrollen und es darf nur Papier und Bleistift mit reingenommen werden. Es wäre gut, wenn ihr beides dabei habt- entweder, um die Prozesse selbst zu protokollieren, oder, um die Gegenstände an andere Prozessbeobachter*innen weiterzugeben.

Unser persönlicher Tipp:
Handys zuhause bzw. im Auto lassen! In der Vergangenheit ist es bei Prozessen schon passiert, dass Handys eingesammelt wurden.

Ort und Zeit können sich kurzfristig ändern. Für Updates zu den Prozesstagen wie z.B. Uhrzeit- oder Raumänderungen checkt:
https://freethunfisch.blackblogs.org

Zeigt euch solidarisch, kommt zum Prozess! Organisiert solidarische Aktionen und seid kreativ!
Zeigen wir Thunfisch, dass sie nicht alleine ist!

Spendet auch gerne bei der nächsten Soliparty für Thunfisch in eurer Nähe oder auch direkt aufs Konto :

https://freethunfisch.blackblogs.org/spenden/

Denn die Prozess- und Anwält*innenkosten sind hoch und wir brauchen eure Unterstützung.

 

Solidarität mit Aaron, Balu und Thunfisch!

Freiheit für alle Gefangenen!

*Love R94 – Hate Repression!*

[B] Aufruf: Unterstützt Thunfisch beim 3. Prozesstag!

Der nächste Prozesstag gegen Thunfisch ist am Mittwoch, den 08.03.2017.

Thunfisch freut sich über alle, die sich solidarisch zeigen und zu den Prozessen kommen!

Das Ganze findet statt im Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91, Berlin. Wahrscheinlich wieder Raum 101.

Es gibt leider nur 20 Sitzplätze für Zuschauende, aber da es wahrscheinlich ein eher langer Tag wird (9- 16 Uhr) können wir auch rotieren, falls es nicht alle auf einmal reinschaffen.

*Infos zur Prozessbeobachtung*

Grundsätzlich hat es keine Konsequenzen, sich einen Prozess anzusehen. Trotzdem wollen wir euch darauf hinweisen, dass eure Personalausweise kopiert werden und wahrscheinlich überprüft wird, ob ihr beispielsweise offene Haftstrafen habt.
Es gibt Sicherheitskontrollen und es darf nur Papier und Bleistift mit reingenommen werden. Es wäre gut, wenn ihr beides dabei habt- entweder, um die Prozesse selbst zu protokollieren, oder, um die Gegenstände an andere Prozessbeobachter*innen weiterzugeben.

Unser persönlicher Tipp:
Handys zuhause bzw. im Auto lassen! In der Vergangenheit ist es bei Prozessen schon passiert, dass Handys eingesammelt wurden.

Ort und Zeit können sich kurzfristig ändern. Für Updates zu den Prozesstagen wie z.B. Uhrzeit- oder Raumänderungen checkt:
https://freethunfisch.blackblogs.org

Zeigt euch solidarisch, kommt zum Prozess! Organisiert solidarische Aktionen und seid kreativ!
Zeigen wir Thunfisch, dass sie nicht alleine ist!

Spendet auch gerne bei der nächsten Soliparty für Thunfisch in eurer Nähe oder auch direkt aufs Konto :

https://freethunfisch.blackblogs.org/spenden/

Denn die Prozess- und Anwält*innenkosten sind hoch und wir brauchen eure Unterstützung.

 

Solidarität mit Aaron, Balu und Thunfisch!

Freiheit für alle Gefangenen!

*Love R94 – Hate Repression!*

Kurzbericht zum zweiten Prozesstag gegen Thunfisch

Am 24.2 fand der zweite Prozesstag gegen Thunfisch statt. Dass es ein kurzer Termin wird, haben wir alle gedacht, aber, dass wir nach einer dreiviertel Stunde wieder das Gebäude verlassen würden, hat kein Mensch geahnt. Da haben die Sicherheitskontrollen gefühlt länger gedauert, als der Prozess…

Der einzige Zeuge des Tages, Pfaff von der Blumberg-Einheit der Bundespolizei hatte auch nicht viel erhellendes beizutragen.

Er berichtete von einer Festnahme, bei der seine Einheit die äußere Sicherungsglocke bildete und bei der er von einem Stein getroffen worden sein soll. Er konnte sich nicht mehr wirklich erinnern, wer da festgenommen wurde und von wo dieser Stein denn kam, aber das kennen wir ja schon…

Pfaff war auch am ersten Prozesstag gegen Balu als Zeuge geladen: (https://aaronbalu.blackblogs.org/2016/10/13/b-zwischen-schikanen-und-hoffnung-balus-erster-prozesstag/)

Als Pfaff den Gerichtssaal verließ schaute er sich die Menschen im Publikum ganz genau an, wir haben dein Gesicht auch gesehen Pfaff.

Nachdem noch ein Video in Augenschein genommen wurde, das allerdings schon letztes Mal gesehen wurde, war der Prozesstag auch schon vorbei.

Die nächsten Prozesstermine sind am 8.03, 9 Uhr und am 17.03, 9 Uhr am Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91. Wahrscheinlich wieder Raum 101.

Leider ist der Raum, was die Sitzplätze für Zuschauende angeht eher klein, d.h. wenn ihr kommen wollt ist nicht unbedingt Platz für alle. Wir können aber auch nach einem Rotationsprinzip gehen, so dass alle mal reinkommen. Es gibt Sicherheitskontrollen und es darf nur Papier und Bleistift mit reingenommen werden.

Seid solidarisch, macht Aktionen, Soliparties und kommt zum Prozess! Zeigen wir Thunfisch, dass sie nicht alleine ist!

Solidarität mit Aaron, Balu und Thunfisch!

Freiheit für alle Gefangenen!

Rigaer bleibt!

https://freethunfisch.blackblogs.org/

https://aaronbalu.blackblogs.org/

Thunfisch ist draußen! – erster Prozesstag

Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen, dass Thunfisch am 10.2., nach nun über zwei Monaten U-Haft endlich eine Haftverschonung bekommen hat und nun wieder auf freiem Fuß ist. Die Staatsanwältin Sadri-Herzog hat gegen die Aufhebung des Haftbefehls Widerspruch eingelegt, jedoch wurde eine Haftverschonung mit Meldeauflagen gewährt. Der Prozess wird trotzdem noch mehrere Termine umfassen und eure Solidarität wird weiterhin dringend benötigt! Da es sehr viele Parallelen zu den Prozessen von Aaron und Balu gab verlinken wir an manchen Stellen, fürs Verständnis und aus Faulheitsgründen, die alten Prozessberichte von Balu.

Haase kann gut auswendig lernen- prima!

Als erstes wurde erneut Haase als Hauptzeugin geladen, um gegen Thunfisch auszusagen. Genaugenommen hatte sie dann aber eher weniger zu sagen. Hätten wir für jedes „weiß ich nicht“ einen Euro von der Staatsanwältin überwiesen bekommen, wären wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jetzt stinkreich. So wusste sie z.B. weder ob sie eine halbe oder vier Stunden für ihre zeugenschaftliche Äußerung gebraucht hat noch, und jetzt kommt der Knaller, ob vielleicht ein LkA Beamter ihre Zeugenaussage geschrieben habe. Das würde sich aber auch nichts tuen, weil da würde sie dann ja mit draufgucken und sich mit ihm darürber unterhalten. Und jetzt kommt der zweite Knaller, möglicherweise hat sich das ganze Prozedere abgespielt, während ihr Kollege Petsch, der ebenfalls Zeuge ist, mit ihm im Raum war. Weiß sie aber nicht mehr und auch nicht wie groß der Raum eigentlich ungefähr war, obwohl sie dort nach ihrer Zeitrechnung evtl. einen halben Arbeitstag verbracht hat, um eine Zeugenaussage zu schreiben,oder eben schreiben zu lassen. Man könnte jetzt denken, dass das voll der Skandal wäre. So richtig entrüstet war darüber aber niemand außer die Verteidigung und das Publikum, Dann ging es wieder um den Flaschenwurf, den sie als verdeckte Ermittlerin in „szenetypischer Kleidung“ am Ellenbogen abbekommen haben will. Der war zwar garnicht Gegenstand der Anklageschrift, jedoch wollte sie nochmal betonen, dass es ganz schrecklich war und die Glasflasche komplett an ihrem Oberarm zerborsten sei. Auf die Frage, ob sie unter ihrer Kleidung vielleicht auch noch Protektoren getragen habe, wusste sie auch keine Antwort bzw. meinte, sie wäre nicht verpflichtet, diese Frage zu beantworten. Wir halten es zumindest für ziemlich wahrscheinlich. Insgesamt hat sie aus jeder noch so irrelevanten Frage ein kleines Staatsgeheimnis gemacht und hatte ihren Text gut auswendig gelernt. Im großen und ganzen hat sie exakt dieselben Sachen gesagt wie beim Prozess gegen Balu. Man konnte förmlich die Uhr danach stellen, wann welche Anekdote kommt, um die Beschreibung des Geschehens zu untermalen. Wie oft sie ihre eigene Aussage dann vorher gelesen hatte wusste sie dann auch nicht mehr. Vielleicht verliert man ab 30 Durchgängen einfach den Überblick. Der größte Clou: sie hat versucht den Kugelschreiber einer Verteidiger*in zu klauen!

Aber machen wir uns erstmal keine Hoffnungen. Bei Balus Verurteilung reichte letzlich auch schlicht die Aussage einer offensichtlich lügenden Polizistin, die in der Vergangenheit mit großem Eifer mutmaßliche Steinewerfer*innen vor Gericht ankreidete, die dann freigesprochen wurden, weil sie Scheisse erzählt hatte.(https://aaronbalu.blackblogs.org/2016/10/13/b-zwischen-schikanen-und-hoffnung-balus-erster-prozesstag/)

Wo sind die guten Polizeibildschirme?

Darauf folgte Pit – Frederik Weber, der eigentlich nur dort war um zu versuchen die gemeinschaftliche Körperverletzung zu bestätigen. Und das obwohl der Betroffene Kollege Ramirez Acosta das eindeutig abstreitet. Außerdem will er selbst getreten worden sein, Überraschung auf dem Video war mal wieder exakt nichts zu sehen. Erneut behauptete er, dass sie halt einfach bessere Bildschirme bei der der Videobearbeitung haben. Fun Fact: Er hat seine Zeugenschaftliche Aussage geschrieben, NACHDEM er das bearbeite und mit roten Kreisen versehene Video zusammen mit einem Haufen Kolleg*innen plus dem Hundertschaftsführer Vater gesichtet hatte und ihm der dezente Tipp gegeben wurde, dass er auf dem Video getreten wurde.(https://aaronbalu.blackblogs.org/2016/11/25/b-erstes-update-zum-prozess/#more-412)

So schlimm wars wirklich nicht.

Zu Ramirez Acosta gibt es nicht viel zu sagen. Er war am 09.07. ebenfalls bei der Bundespolizei Blumberg eingesetzt und an ihm soll die gemeinschaftliche Körperverletzung von Balu und Thunfisch begangen worden sein. ER selbst konnte das gemeinschaftliche an diesem Vorgehen dann garnicht bestätigen. Sondern wusste nur, dass sich irgendwann eine Person schmerzhaft an sein Bein klammerte und er versuchte sie loszuwerden und dann eine Schocktechnik, was den meisten Menschen wohl als Schlag in die Fresse bekannt ist, einsetzte. ER konnte sich aber nicht ein bisschen an das Aussehen der Menschen erinnern, die eine Auseinandersetzung mit ihm hatten, waren ja auch nach eigener Aussage turbulent plus mehrere Hundert Menschen daran beteiligt. Die Staatsanwältin war sehr fürsorglich und fragte ihn mehrmals mit weinerliche Stimme, ob er denn Schmerzen gehabt habe und ob er denn keine Verletzungen davon getragen habe. Er antwortete wahrscheinlich zum Argwohn der Staatsanwältin Janine Sadri-Herzog ziemlich ehrlich: Ich hab zwar dutzende Schläge und Tritte abbekommen, war aber nicht so schlimm ich hab ja einen Schutzpanzer und am Ende hatte ich nur einen kleinen blauen Fleck. Solche ähnlichen ehrlichen Aussagen haben wir auch bei Balus Prozess gehört.

(https://aaronbalu.blackblogs.org/2017/02/01/b-kurzbericht-zum-neunten-prozesstag-gegen-balu/)

(Über) Vater hat alles unter Kontrolle

Zuletzt wurde Herr Vater in den Saal geladen. Der kam in einem ziemlich extravaganten Outfit: Mit taktischer Weste, Einsatzgurt, Pfefferspray, Schlagstock, voll verkabelt und aus Prestigegründen mit BFE-Aufnäher. Dass er keinen Helm dabei hatte war auch so ziemlich alles, was von der Robocop-Montur fehlte. Er gab auch wieder die gleiche Aussage, wie in Balus Prozess ab, nur diesesmal ohne spannende Details aus seinem Leben, wie seiner morgendlichen Indymedia-Lektüre. Er bestätigte wieder wie sinnvoll es auf Demos sei, Ketten zu bilden und dass Kleingruppen-Taktik für die Polizei eine Herausforderung ist. Danke nochmal für den Tipp!

Was die Verteidigung aus Herrn Vater hervorlocken konnte war, dass unser Gefühl richtig ist, dass bei Vorkontrollen die Willkür der Beamt*innen entscheidet, was jetzt ein gefährlicher Gegenstand ist und was nicht.

Letztendlich bestätigt er was viele denken: Er weiß nicht so genau ob seine Erinnerung an die Vorfälle nur von ihm selbst kommt oder die vielen oftgeschauten Videos ihm auf die Sprünge geholfen haben.

(https://aaronbalu.blackblogs.org/2016/12/22/b-6-prozesstag-gegen-balu/)

Soviel zur Verlässlichkeit von Polizeizeug*innen.

Der nächste Termin ist am 24.02, 13 Uhr, Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91. Wahrscheinlich wieder Raum 101. Leider ist der Raum, was die Sitzplätze für Zuschauende angeht eher klein, d.h. wenn ihr kommen wollt ist nicht unbedingt Platz für alle. Wir können aber auch nach einem Rotationsprinzip gehen, so dass alle mal reinkommen. Es gibt Sicherheitskontrollen und es darf nur Papier und Bleistift mit reingenommen werden.

Unterstützt Thunfisch, haltet euch durch den Blog freethunfisch.blackblogs.org auf dem Laufenden! Organisiert gerne Solitresen, -parties, was auch immer oder spendet direkt:

https://freethunfisch.blackblogs.org/spenden/

Denn die Prozess- und Anwält*innenkosten sind hoch und wir brauchen eure Unterstützung.

Solidarität mit Aaron, Balu und Thunfisch!

R94 bleibt!

[MS] 03.02. – Solidarity clothes swap and bar/ Solikleidertausch und -kneipe

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*Deutsch weiter unten*

We want to invite you to the clothes swap (not really a swap though) at Baracke. It doesn‘t matter if it‘s your trashy dress, the color of which you did like … last summer – the warm self-knit pullover, which doesn‘t fit anymore after the first wash – or the random punk mailorder order from 5 years ago.

Bring everything your wardrobe has to offer! There‘s this rule we heard: Anything you did not wear for at least 1 year – you will never wear again! That‘s what the statistics say. And we all know by heart: the statistics never lie! Wait… what!?

This is how it works: It doesn‘t matter if you bring clothes yourself – for a little donation you can take anything you like. All donations will cover costs of ongoing repression of Balu, Aaron and Thunfisch. Balu still has some court cases left and overall it turns out to be very expensive for him. The next dates will be the 24.01. and 31.01. Thunfisch still remains in custody in the JVA Lichtenberg, that‘s why for the whole evening, you‘ll find pen & paper to write some letters for her. (which we will send for you – so no going to the post office needed!)

At 17:00 o‘ clock we‘ll start with the clothes swap, on top of that there‘s vegan cake, tea & coffee. You can also bring your favorite vinyls for a smooth afternoon!

As the evening progresses, it get‘s exciting! We‘ll draw fantastic prizes from the tombola again, so you better get those tickets at the bar! We also got you covered with vegan dinner and some fresh drinks.

Stay in solidarity!

More info: https://freethunfisch.blackblogs.org / https://aaronbalu.blackblogs.org

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Wir laden euch ein zum Solikleidertausch (nicht ganz ein Kleidertausch :D) in die Baracke. Ganz egal ob
das Trashkleid, dessen Farbe euch im letzten Sommer noch so mega gut
gefallen hat, der warme selbstgestrickte Pulli, der euch nach der Wäsche
einfach nicht mehr passen will oder die Punkerklamotte Nix-Gut
Bestellung von vor 5 Jahren.

Bringt alles mit, was euer Kleiderschrank hergibt! Es gibt da so eine
Faustregel: Alles was ihr 1 Jahr lang nicht getragen habt, tragt ihr
sowieso nie mehr, das ist was die Statistik sagt. Und wir wissen ja: Die
Statistik lügt nie! Äh, was?

So gehts: Egal ob ihr selbst Klamotten spenden wollt/könnt oder nicht –
gegen Spende könnt ihr euch die Klamotten mitnehmen, die ihr mögt. Alle
Einnahmen gehen in die Antirepressionsarbeit für Thunfisch, Aaron und
Balu. Für Balu laufen noch immer Prozesse, die mit hohen Kosten
verbunden sind – die nächsten am 24.01. und 31.01. Und Thunfisch ist
noch immer in der JVA Lichtenberg eingesperrt, darum wird es den ganzen
Abend lang die Möglichkeit geben, Briefe & Postkarten an Thunfisch zu
schreiben, die wir für euch absenden.

Ab 17.00 ist der Solikleidertausch eröffnet, außerdem wird es dann
veganen Kuchen, Tee & Kaffee geben. Bringt außerdem eure
Lieblingsschallplatten mit für einen gemütlichen Nachmittag!

Später am Abend wirds dann spannend. Wir losen mal wieder die Tombola
mit fantastischsten Gewinnen aus, also vorher fleißig Lose kaufen! Für
veganes Mampf und erfrischende Kaltgetränke wird auch später am Abend
bei der Solikneipe gesorgt sein, wärend eure absoluten Lieblingsplatten
auf die Turntables geschmissen werden.

Bleibt/werdet solidarisch!

Mehr Infos: https://freethunfisch.blackblogs.org / https://aaronbalu.blackblogs.org